Prinzen-Schützengesellschaft Borghorst

von 1490 e.V.

Fahnen

1. Fahne

Die älteste Fahne wird von einem bekannten Fahnenrestaurator aus Esens auf ca. 220 Jahre geschätzt. Die Fahne zeigt auf der Vorderseite St. Aloysius aus der Aloysius-Kapelle an der Kapellenstraße in Borghorst. Die Kapelle wurde im Jahre 1756 von der Äbtissin von Nagel gestiftet.

Die Rückseite zeigt Maria mit dem Kinde (Immakulata).

Diese Fahne wird von den Prinzen-Schützen zum Geleit der verstorbenen Mitglieder getragen und wird ansonsten aufgrund des hohen Alters nur noch selten in den Festzügen mitgeführt.

2. Fahne

Die zweitälteste Fahne der Gesellschaft stammt aus dem Jahre 1895. Auf der Vorderseite ist in aufwendiger Handstickerei in roten Schriftzügen

Schützengesellschaft der Prinzen

1517 Borghorst

 

und auf der Rückseite die Stickerei

Eisen   Stahl u. Marmor bricht

aber unsere Einheit nicht

zu lesen.

3. Fahne

Im Jahre 1926 wurde eine Fahne von den damaligen Ehrenmitglieder der Prinzen-Schützen in Auftrag gegeben. Auf der Vorderseite ist der Schriftzug

Ehrenmitglieder

der Prinzen-Schützengesellschaft

Borghorst 1926

aufgestickt.

Auf der Rückseite sieht man eine Zielscheibe mit zwei gekreuzten Gewehren und einem Schützenvogel.

4. Fahne

Zum 425-jährigen Jubiläum im Jahre 1942 wurde ebenfalls eine neue Fahne angeschafft. Das Jubiläum konnte man aufgrund des 2. Weltkrieges erst im Jahre 1948 feiern. Während dieser Festlichkeiten wurde dann auch die angefertigte Fahne der Gesellschaft offiziell übergeben.

Auf der einen Seite ist die Burg im Walde mit einem Ritterhelm zu sehen. Eingerahmt wird die Burg mit den Schriftzug

1517 De Schütten tho Borchorst

 

Auf der anderen Seite sieht man eine Ritterrüstung mit Ritterhelm umrahmt von den ebenfalls gestickten Schriftzügen

Prinzen - Schützen - Gesellschaft

Borghorst 1942

5. Fahne

Die jüngste Fahne stammt aus dem Jahre 1990. Anläßlich des 500-jährigen Jubiläums der Prinzen-Schützengesellschaft „Schütten tho Borchorst“  stifteten die ehemaligen Könige den Prinzen-Schützen eine neue Fahne.

Auf der einen Seite dieser Fahne, die bei den Festzügen von den Vorstandsfähnrichen getragen wird, sehen wir die Wiedergabe der Emmauslaterne in Metallgold-Brokat-Seiden-Handstickerei. Den Untergrund bildet eine Fahnenseide in bordeauxrot. Eingerahmt wird die Emmauslaterne mit den Schriftzug

Emmauslaterne von 1823

 

Die andere Seite der Fahne zeigt auf dunkelblauen Fahnensamt die Wiedergabe eines Königs-Silberschildchens von 1851 in Silber-Metall-Seiden-Handstickerei. Die dargestellten Figuren sowie die Schützenrute, die an der Schützenstraße gestanden hat, sollen symbolhaft auf das damalige wie heute unterhaltende Vogelschießen beim Schützenfest verweisen.